2025-06-13 | Sprint-Meeting #10
Generische Definition der Reifegradstufen
Stage 1 - Ad-hoc |
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Stage 2 - Initial |
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Stage 3 - Defined |
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Stage 4 - Measured |
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Stage 5 - Optimized |
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Spezifische Definition der Reifegradstufen nach den Prinzipien
Heutige Erkenntnis
Leitlinien zur Vorgehensweise
- Das Reifegradmodell besitzt eine definierte Version und damit auch eine begrenzte Gültigkeit, da sich das strategische Zielbild im Zeitverlauf verändern kann. Konkret wird das Zielbild aus der jeweiligen Datenstrategie abgeleitet und als höchster Reifegrad (Stufe 5) spezifiziert. Der niedrigste Reifegrad (Stufe 1) beschreibt jeweils den initialen Zustand.
- Die Zwischenstufen (2 bis 4) sind generisch definiert und nicht individuell je Produktdatenprinzip ausformuliert. Die Mitglieder des Data Governance Boards (aktuell 12 Personen) sind verantwortlich, den aktuellen Reifegrad ihrer jeweiligen Fachbereiche auf Basis der definierten Stufen 1 und 5 einzuschätzen.
- Im Zuge der jährlichen Reifegradbeurteilung legen die Fachbereichsvertreter außerdem die erforderlichen Maßnahmen fest, um jeweils die nächsthöhere Stufe zu erreichen, und setzen damit direkt konkrete operative Ziele für ihre Organisationseinheiten.
Arbeitsanweisung für die jährliche Beurteilung
- Generische Beschreibung der Reifegradstufen 1–5.
- Produktdatenprinzipien bzw. Dimensionen abgeleitet von der Datenstrategie.
- Zielbild (Stufe 5) je Produktdatenprinzip bzw. Dimension klar beschrieben.
- Gruppenarbeit je Fachbereich
- Die jährliche Bewertung erfolgt im Fachbereich als moderierte Gruppenarbeit.
- Moderation und Steuerung durch einen DG-Wissensträger (typischerweise Mitglied im Data Governance Board).
- Beurteilung des aktuellen Status
- Einschätzung der aktuellen Position zwischen Stufe 1 (Anfangszustand) und Stufe 5 (definiertes Zielbild).
- Identifikation und Benennung der konkreten Lücken und Defizite zum Erreichen der nächsten Reifegradstufe bzw. des Zielbildes.
- Ableitung von Maßnahmen
- Direkte Ableitung möglicher Verbesserungsmaßnahmen zur Erreichung der nächsten Reifegradstufen.
- Priorisierung der Maßnahmen und Erstellung einer klaren zeitlichen Abfolge (Roadmap).
- Zuordnung zu den Stufen 2–4
- Bei Bedarf: Maßnahmen den generisch definierten Zwischenstufen (Stufen 2–4) explizit zuordnen.
- Klare, priorisierte und zeitlich gegliederte Maßnahmenliste als Grundlage für die nächsten Schritte.
- Direkte Hinweise für kommende Verbesserungsprojekte im Fachbereich und der Organisation.
| Meeting-Zusammenfassung für MDM-Taskforce »Reifegradmodell« im Zyklus #3 | Sprint-Meeting #10 (13.06.2025) |
Meeting-Zusammenfassung (Zoom)Thomas und Jürgen diskutierten in einem Online-Meeting über die Entwicklung eines Reifegradmodells für Produktdaten und Data Governance, wobei sie sich auf die Herausforderungen bei der Definition und Bewertung verschiedener Reifegradstufen konzentrierten. Sie erörterten die Erstellung einer praktischen Anleitung zur Implementierung einer Datenstrategie in Unternehmen, einschließlich der Entwicklung eines Data Glossary und der Einrichtung eines Data Governance Councils. Abschließend einigten sie sich darauf, ihre Erkenntnisse in einem White Paper zusammenzufassen, das Unternehmen bei der Entwicklung ihrer eigenen Datenstrategie unterstützen soll. Nächste Schritte
Challenges in ProduktprinzipienbewertungThomas und Jürgen diskutieren die Herausforderungen bei der Dokumentation und Bewertung von Reifegradstufen in einem Produktprinzipienmodell. Sie erörtern die Schwierigkeiten, klare Unterscheidungen zwischen den Stufen 2 bis 4 zu definieren und einen standardisierten Evaluierungsfragebogen zu erstellen. Jürgen teilt seine Erfahrungen mit der aufwändigen Arbeit, detaillierte Beschreibungen für die Stufen 1 und 5 zu erstellen, und beide überlegen, wie man die Bewertung für Unternehmen praktikabel und konsistent gestalten kann. Entwicklung Eines ReifegradmodellsThomas und Jürgen diskutieren über die Entwicklung eines Reifegradmodells für Produktdaten bei Geberit. Sie erörtern die Notwendigkeit, klare Standards und Ziele zu setzen, sowie die Bedeutung von Transparenz und Steuerbarkeit für das Management. Die beiden besprechen die Möglichkeit, ein fünfstufiges Modell zu erstellen, bei dem Stufe 5 das Zielbild darstellt und die anderen Stufen den Fortschritt dorthin beschreiben. Am Ende betrachten sie ein konkretes Beispiel eines Data Glossary, um zu veranschaulichen, wie die Bewertung und Zielsetzung in der Praxis aussehen könnte. Wilma Data Glossary StandardisierungJürgen und Thomas diskutieren über ein Data Glossary namens Wilma, das als zentraler Punkt für Datenobjektdefinitionen und zugehörige Metadaten dient. Sie erörtern die Reifegradstufen für das Prinzip "Relevantes Wissen ist transparent", wobei Stufe 5 als "optimiert" mit kontinuierlicher Verbesserung und Stufe 1 als "ad hoc" ohne Standards definiert wird. Die spezifische Definition für Stufe 1 besagt, dass das Wissen zu relevanten Datenobjekten nicht beschrieben, gesammelt oder unternehmensweit transparent zugänglich ist. Reifegradmodell Für DatenobjekteJürgen und Thomas diskutieren die Verbesserung eines Reifegradmodells für Datenobjekte und deren Dokumentation. Sie erörtern die Struktur und den Inhalt eines "Data Glossary" sowie die Definition verschiedener Reifegradstufen. Thomas schlägt Verbesserungen für die Beschreibung der höchsten Reifegradstufe vor, während Jürgen die Herausforderungen bei der detaillierten Definition der mittleren Stufen für verschiedene Fachbereiche erläutert. Sie einigen sich darauf, für die Stufen 2 bis 4 generische Beschreibungen zu verwenden und die spezifische Einordnung den Fachbereichen zu überlassen. Data Governance Council ReifegradstufenJürgen und Thomas diskutieren die Umbenennung des Data Governance Boards in ein Data Governance Council, da es eher beratend als entscheidend agiert. Sie erörtern die Struktur und Verantwortlichkeiten dieses Gremiums sowie die Definition von Reifegradstufen für Datenverwaltung. Es wird beschlossen, dass der Data Governance Vertreter jedes Fachbereichs anhand vorgegebener Reifegradstufen von 1 bis 5 einschätzen soll, wo seine Abteilung steht. Die Stufen 2 bis 4 sollen nur generisch definiert werden, während das Data Governance Board-Mitglied jährliche Beurteilungen durchführt und die nächsten Schritte zur Erreichung höherer Reifegradstufen festlegt. Data Governance ReifegradmodellJürgen und Thomas diskutieren über ein Reifegradmodell für Data Governance und dessen zeitliche Gültigkeit. Sie erörtern die Herausforderungen bei der Bewertung und Implementierung des Modells in verschiedenen Fachbereichen. Jürgen erklärt, dass aktuell 12 Vertreter etwa 70% des Produkts abdecken und betont die Schwierigkeit, das Konzept allen Mitarbeitern verständlich zu machen. Sie besprechen die Notwendigkeit, in jedem Fachbereich einen Experten zu haben, der sich mit Data Governance auskennt und andere anleiten kann. Data Governance Zielbild Und WissensträgerThomas und Jürgen diskutieren die Entwicklung eines pragmatischen Ansatzes zur Bewertung von Data Governance in verschiedenen Fachabteilungen. Sie einigen sich darauf, dass anstatt detaillierter Stufenbeschreibungen ein Zielbild definiert werden sollte, wobei jede Abteilung einen Wissensträger benötigt, der die Beurteilung vornimmt und Verbesserungspotenziale identifiziert. Sie betonen die Wichtigkeit, mehr Mitarbeiter einzubeziehen und das Verständnis für Data Governance im Unternehmen zu fördern. Abschließend überlegen sie, wie dieser Ansatz sowohl auf ihr praktisches Modell als auch auf ihr theoretisches Papier angewendet werden kann. Arbeitsanweisung Zur ReifegradbeurteilungJürgen und Thomas diskutieren die Erstellung einer Arbeitsanweisung für die jährliche Beurteilung von Reifegradstufen in verschiedenen Fachbereichen. Sie einigen sich darauf, dass die Beurteilung durch einen Data Governance-Wissensträger geleitet werden soll und dass dabei festgestellt werden soll, was noch fehlt, um die nächste Reifegradstufe oder das Zielbild auf Stufe 5 zu erreichen. Die identifizierten Lücken sollen als Grundlage für zukünftige Verbesserungsprojekte dienen, wobei die praktische Umsetzung und Priorisierung der Maßnahmen diskutiert wird. Datenstrategie-EntwicklungsanleitungJürgen und Thomas diskutieren die Erstellung einer Anleitung zur Entwicklung einer Datenstrategie und eines Reifegradmodells für Unternehmen. Sie einigen sich darauf, dass die Anleitung zwei Beispielmodelle (HHN und Geberit) enthalten soll, aus denen Unternehmen ein eigenes, passendes Modell ableiten können. Die Anleitung soll auch die Berücksichtigung einer möglicherweise bereits vorhandenen Datenstrategie des Unternehmens beinhalten und als Teil eines White Papers präsentiert werden. Entwicklung Einer Einfachen Datenstrategie-AnleitungThomas und Jürgen diskutieren über die Entwicklung einer einfachen Anleitung zur Erstellung einer Datenstrategie. Sie haben zwei Modelle entwickelt, die zusammenpassen und nun eine unkomplizierte Methode bieten, um Unternehmen bei der Datenstrategie zu unterstützen. Jürgen betont, dass dieser Ansatz einfach zu verstehen, aber in der Umsetzung anspruchsvoll ist, und schlägt vor, dass Thomas diese Methode für Beratungszwecke nutzen könnte. Sie vereinbaren, beim nächsten Treffen die Dokumentation dieser Anleitung weiter auszuarbeiten. |