📄 2025-10-08 | 15:00-17:00 Uhr | Sprint-Meeting #14

2025-10-08 | 15:00-17:00 Uhr | Sprint-Meeting #14

Kurze Zusammenfassung

Jürgen und Thomas besprachen ausführlich ein Data-Governance-Reifegradmodell, das Jürgen entwickelt hat, einschließlich der Struktur, Bewertungstools und der Umsetzung durch das Data Governance Board. Am Ende planten sie, die Präsentation des Modells weiterzuentwickeln und sich im November erneut zu treffen.

Nächste Schritte

Zusammenfassung

Data Governance Reifegradmodell Entwicklung

Jürgen erläuterte die Schritte zur Erstellung eines unternehmenspezifischen Reifegradmodells für Data Governance, wobei ein generisches Modell der HHN und eines von Geberit als Grundlage dienen sollen. Er beschrieb die bestehenden Initiativen im eigenen Unternehmen, einschließlich eines Data Governance Boards und eines "Data Glassery", und betonte, dass die Entwicklung eines Reifegradmodells etwa 100 Stunden Arbeit erfordert. Thomas informierte über einen bevorstehenden Roundtable in Heilbronn, wobei Jürgen noch unentschlossen ist, ob er persönlich teilnehmen wird oder sich für die Online-Veranstaltung entscheidet, da der geplante Workshop einen stärkeren Online-Charakter haben wird.

Data Governance Reifegradmodell Präsentation

Jürgen präsentierte ein Reifegradmodell für Data Governance, das über 14 Data Domains Bewertungen in Prozent enthält und bereits vom CEO genehmigt wurde. Das Modell umfasst 6 Layer des Gebirge Experience Models plus zusätzliche Kategorien wie Strategy und Culture. Thomas bestätigte, dass er die Präsentation bereits gesehen hatte, und sie diskutierten die Struktur des Modells und die Zuordnung der verschiedenen Domains.

Layer-Benennung im Präsentationsmodell

Jürgen und Thomas diskutierten über die Darstellung der Layer in einem Präsentationsmodell, wobei Jürgen die Inkonsequenz in der Benennung der Layer erkannte und Änderungen vornehmen wollte. Sie einigten sich darauf, "Basis" oder "Base" als Bezeichnung für den fundamentalen Layer zu verwenden, der als Grundlage für die obigen Layer fungiert. Jürgen berichtete, dass die Konzernleiter das Konzept positiv aufnahmen und sich nicht dagegen sträubten, obwohl einige Bedenken bezüglich der Umsetzung geäußert wurden.

Data-Governance-Reifegradmodell Operationalisierung

Jürgen erklärte Thomas den aktuellen Stand des Data-Governance-Reifegradmodells und die Operationalisierung durch ein Excel-Tool mit 11 Punkten und einer 7-stufigen Beurteilungsskala. Das Tool wird von Data-Governance-Board-Mitgliedern zusammen mit Data-Domain-Eigenverantwortlichen jährlich für die 37 Data Domains ausgefüllt, wobei die Ergebnisse in einer konsolidierten Excel-Zusammenfassung gesammelt werden. Jürgen zeigte, wie die Beurteilungen pro Data Domain durchgeführt werden und wie die Ergebnisse in einer zentralen Datei zusammengefasst werden, um eine umfassende Sicht über alle Domains zu ermöglichen.

Reifegradmodell für Datenstrategien

Jürgen erklärte, wie das Reifegradmodell für Datenstrategien entwickelt wurde, wobei er zunächst 10 Punkte für Datenstrategien definierte und diese zu 18 Prinzipien ausbaute. Das Modell wurde in eine Layer-Struktur mit Stufen 1-5 organisiert und in Excel implementiert, wobei die Bewertung jährlich durch das Data Governance Board erfolgt. Thomas stellte fest, dass das Modell nicht nur den aktuellen Reifegrad misst, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen für das kommende Jahr bietet, was besonders wertvoll ist.

Data Governance Strategie Diskussion

Jürgen erklärte, dass Data Governance ein wichtiger Asset für das Unternehmen sei, da ohne Daten kein Verkauf möglich sei und bereits eine Million pro Jahr in Datenpflege investiert wird. Er betonte die Notwendigkeit von klaren Verantwortlichkeiten und kontinuierlicher Verbesserung, wobei er die 18 Data Governance Prinzipien als Grundlage für die Umsetzung hervorhob. Thomas stimmte zu und hob hervor, dass Jürgens kontinuierliche Arbeit und Treue zum Unternehmen über 17 Jahre entscheidend für den Erfolg waren, da ohne eine feste Führungskraft die Data Governance nicht erfolgreich umgesetzt werden könnte.

Reifegradmodell-Entwicklungsprozess für Produktdaten

Thomas erläuterte einen siebenstufigen Prozess zur Entwicklung und Implementierung eines Reifegradmodells für Produktdaten, der mit der Formulierung einer Vision und Datenstrategie beginnt und durch die Ableitung von Prinzipien und Aspekten, die Definition von Reifegradstufen (1-5) und die Operationalisierung in Data Governance-Organisationen führt. Der Prozess umfasst auch die Durchführung von Bewertungen mit Excel, die Konsolidierung auf Konzernebene und die Erstellung von Handlungsempfehlungen mit PowerPoint. Thomas beschrieb außerdem einen kontinuierlichen Verbesserungszyklus, der nach der Implementierung zwischen den Stufen E und F beginnt, wobei entweder der Prozess von vorne begonnen oder direkt bei der Operationalisierung (Stufe D) wieder aufgenommen werden kann.

Reifegradmodell und Präsentationsplanung

Thomas und Jürgen diskutierten über ein Reifegradmodell und seine Präsentation. Sie einigten sich darauf, wie Handlungsempfehlungen in die Kategorie "Würdigung" übertragen werden sollen, wobei die Handlungsempfehlungen des Vorjahres reflektiert werden. Jürgen wird die Präsentation live vorstellen, wobei er die Beispiele online zeigen wird. Die beiden planten, sich spätestens im November wieder zu treffen, um die Präsentation voranzubringen.